Eidgenössische Wahlen AR / AI

Geschätzte Offiziere,

Im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober 2019 benutzte die Appenzellische Offiziersgesellschaft (AOG) die Gelegenheit, alle Kandidierenden der Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden zu armee- und sicherheitspolitischen Themen zu befragen. Der Fragebogen hierzu ist in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) entstanden.

Die Kandidierenden in unseren Kantonen sind (die Auswertung des Fragebogens ist verlinkt):

Ständeratswahl AR
– Andrea Caroni (bisher)
– Reto Sonderegger (neu)

Nationalratswahl AR
– David Zuberbühler (bisher)
– Jennifer Abderhalden (neu)

Nationalratswahl AI
– Ruedi Eberle (neu)
– Antonia Fässler (neu)
– Martin Pfister (neu)
– Thomas Rechsteiner (neu)

Erfreulich ist, dass sich alle Kandidierenden im Grundsatz für eine Armee der Schweiz aussprechen. Selbstredend gibt es unterschiedliche Meinungen dazu, wie diese Armee ausgestaltet und mit welchen Aufgaben sie prioritär betraut sein soll. Das spiegelt sich beispielsweise in der Beurteilung der anstehenden grösseren Beschaffungsvorhaben der Armee wie dem Projekt Air2030 (NKF und BODLUV) oder dem geplanten Ersatz der Bodensysteme.

Kontrovers diskutiert werden auch die Bestimmungen rund um den Zivildienst sowie die daraus resultierende Umsetzung desselben in der Praxis. Thema ist in diesem Zusammenhang vor allem die Hürde, den Zivildienst von Beginn an zu «wählen» oder später vom Militär- in den Zivildienst wechseln zu können.

Einigkeit herrscht hingegen in der Auffassung, dass der Cyberbedrohung besondere Beachtung zu schenken sei und die Armee dort ihren Teil zu leisten habe.

Die AOG dankt allen Kandidierenden herzlich für die gewährten Auskünfte und wünscht für das bevorstehende Wahlwochenende alles Gute.

Mit kameradschaftlichen Grüssen 

Der Präsident


Oberst i Gst Marco Knechtle

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